Wenige Dinge sind so praktisch – und so schonend für Ihren Geldbeutel und den Planeten – wie weitergegebene Babykleidung. Babys wachsen so schnell aus ihrer Kleidung heraus, dass die meisten Teile kaum getragen werden, bevor sie nicht mehr passen. Das bedeutet, dass Secondhand-Babykleidung oft fast neuwertig ist. Egal, ob Sie eine Tüte mit zu klein gewordener Kleidung von einer Freundin erhalten, die Kleidung Ihres eigenen Babys weitergeben oder gebrauchte Kleidung kaufen – ein wenig Know-how hilft Ihnen, das Beste daraus zu machen. Hier erfahren Sie, was es sich lohnt zu behalten, was Sie besser überspringen sollten und wie Sie weitergegebene Kleidung pflegen, damit sie für den nächsten kleinen Träger bereit ist.

Warum weitergegebene Kleidung so sinnvoll ist
Das Argument ist schwer zu widerlegen: Babykleidung ist teuer, Babys wachsen in wenigen Wochen heraus, und die Textilindustrie hat einen erheblichen ökologischen Fußabdruck. Kleidung wiederzuverwenden spart Geld, reduziert Abfall und hält einwandfreie Kleidungsstücke von der Müllhalde fern. Gut gemachte Babykleidung aus langlebigen Stoffen ist dafür ausgelegt, mehr als ein Kind zu überdauern – hochwertige Stücke sind also eine Investition, die sich über Geschwister und Freunde hinweg auszahlt.
Was es sich lohnt zu behalten (oder anzunehmen)
- Alltags-Basics in gutem Zustand: Bodys, Schlafanzüge und einfache Strampler mit viel Lebensdauer sind die nützlichsten weitergegebenen Kleidungsstücke – davon kann man nie genug haben.
- Qualitativ hochwertige Stücke aus Naturfasern: Gut gemachte Baumwoll- und Strickwaren halten viel besser als billige Fast-Fashion-Teile und überstehen häufiges Waschen (siehe unseren Leitfaden zu den besten Stoffen).
- Die nächstgrößere Größe: Nehmen Sie Kleidung in Größen an, die größer als die aktuelle Ihres Babys sind – so haben Sie eine fertige Garderobe, wenn es wächst.
- Saisonale Stücke, die zur richtigen Jahreszeit passen: Ein Wintermantel für 6–9 Monate lohnt sich nur, wenn Ihr Baby in dieser Zeit diese Größe hat (siehe unsere Größentabelle).
- Oberbekleidung und selten getragene besondere Stücke: Mäntel, Kombis für den Kinderwagen und festliche Outfits werden oft kaum getragen und sind neu teuer – ideal für weitergegebene Kleidung.
Was Sie besser überspringen oder genau prüfen sollten
- Abgetragene oder stark fleckige Basics: Dünne, verfilzte oder fleckige Alltagskleidung hat ihren Dienst getan – recyceln Sie sie lieber als Putztücher, statt Ihr Baby darin anzuziehen.
- Alles mit Sicherheitsbedenken: Vermeiden Sie ältere Stücke mit losen Knöpfen, ablösbaren Verzierungen, Kordeln am Hals oder beschädigten Druckknöpfen. Die Sicherheitsstandards wurden im Laufe der Jahre verschärft (mehr dazu in unserem Leitfaden zur Babysicherheitskleidung).
- Ausgeleierte oder beschädigte Verschlüsse: Weite Druckknöpfe und abgenutzte Reißverschlüsse erschweren das Anziehen und machen die Kleidung unsicher.
- Gebrauchte Stücke, die mit verletzter Haut in Berührung kommen: Die meisten weitergegebenen Kleidungsstücke sind nach dem Waschen hygienisch unbedenklich, aber bei stark abgenutzten Teilen sollten Sie vorsichtig sein.

Wie Sie weitergegebene Kleidung auffrischen und pflegen
- Immer vor dem ersten Tragen waschen: Mit einem parfümfreien, nicht-biologischen Waschmittel, um Staub und Rückstände zu entfernen und die Kleidung aufzufrischen.
- Alte Flecken mit Sonnenlicht behandeln: Eingetrocknete gelbe Milch- oder Essensflecken lassen sich oft erstaunlich gut entfernen, wenn das feuchte Kleidungsstück direkt in der Sonne getrocknet wird – ein natürlicher, chemiefreier Bleichprozess.
- Hartnäckige Flecken einweichen: Ein Vorwaschen mit einem sanften, babyfreundlichen Fleckenentferner kann Kleidungsstücke retten, die schon aussichtslos erscheinen.
- Jeden Verschluss prüfen: Testen Sie Druckknöpfe, Reißverschlüsse und Knöpfe vor dem Anziehen Ihres Babys und befestigen oder entfernen Sie alles, was locker ist.
- Nach Größe sortiert aufbewahren: Bewahren Sie angenommene weitergegebene Kleidung sortiert und beschriftet nach Größe auf, damit Sie die passenden Stücke finden, wenn Ihr Baby wächst.
Die Kleidung weitergeben
Wenn Sie an der Reihe sind, Kleidung weiterzugeben, macht ein wenig Sorgfalt daraus ein echtes Geschenk statt einer Last: Waschen Sie alles, sortieren Sie nach Größe, legen Sie fleckige oder abgetragene Stücke zum Recycling beiseite und geben Sie nur weiter, was Sie selbst gerne erhalten würden. Qualitativ hochwertige Basics und kaum getragene besondere Stücke sind immer willkommen; abgenutzte, fleckige Teile nicht. Gut gemacht hält das Weitergeben den Kreislauf am Laufen – spart einer anderen Familie Geld und schont den Planeten vor weiterem Textilmüll.
Das Fazit
Weitergegebene Kleidung ist einer der klügsten und umweltfreundlichsten Teile der Babykleidung. Behalten Sie die hochwertigen Basics, die nächstgrößeren Stücke und die kaum getragenen besonderen Teile; überspringen Sie alles Abgenutzte oder mit Sicherheitsbedenken; waschen und prüfen Sie alles vor dem Gebrauch; und geben Sie Ihre Kleidung mit derselben Sorgfalt weiter. Gut gemachte, langlebige Stücke zu kaufen, ist die Grundlage, damit dieser ganze Kreislauf funktioniert – gute Kleidung ist dafür gemacht, von mehr als einem Baby getragen zu werden.
Für langlebige, gut gemachte Alltagsstücke, die sich zum Weitergeben eignen, stöbern Sie in unseren Kollektionen und sehen Sie unseren Leitfaden zum Waschen von Babykleidung, um sie frisch zu halten.
