Etwa im Alter von vier bis sechs Monaten beginnen viele Babys, wie ein undichter Wasserhahn zu sabbern. Die Shirts werden durchnässt, der Halsausschnitt wird feucht, und du ertappst dich dabei, die Kleidung zweimal am Tag zu wechseln. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Kleidung und ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich die Sabberzeit viel leichter bewältigen. Darauf solltest du achten.
Warum Sabber Kleidung strapaziert
Ständige Feuchtigkeit an Hals und Brust macht die Kleidung feucht und kühl und kann auf empfindlicher Haut reiben. Stoffe, die langsam trocknen, oder steife Nähte verschlimmern das Problem. Das Ziel ist einfach: Wähle Kleidungsstücke, die weich, leicht zu wechseln und unkompliziert zu waschen sind.
Darauf solltest du achten
- Weiche, saugfähige Baumwolle. Baumwolle nimmt Feuchtigkeit auf und fühlt sich am Kinn und Hals angenehm sanft an. Prüfe die Innennähte auf kratzige Stellen.
- Leicht zu wechseln. Achte auf weite Halsausschnitte, Druckknöpfe oder Schulteröffnungen, die sich vollständig öffnen lassen. Du wirst Oberteile häufig wechseln, daher ist Schnelligkeit wichtig.
- Maschinenwaschbar. Wähle Kleidungsstücke, die häufiges Waschen aushalten, ohne ihre Form oder Weichheit zu verlieren.
- Längere Ärmel und vollständige Abdeckung. Sie helfen, die Arme warm zu halten, wenn die Vorderseite des Shirts nass wird, und eine zweite Schicht darunter kann trocken bleiben.
- Einfache Designs. Vermeide Verzierungen, die am Kinn reiben oder Feuchtigkeit einschließen, etwa steife Aufnäher oder raue Stickereien am Hals.
Clever schichten
Eine weiche Basisschicht unter einem Sweatshirt oder einer Jacke erleichtert den Umgang mit Sabber: Wenn die äußere Schicht feucht wird, musst du nur dieses Kleidungsstück wechseln. Das Bären-Sweatshirt- und Jogginghosen-Set ist ein gutes Beispiel für ein unkompliziertes zweiteiliges Outfit, das du im Handumdrehen wechseln kannst. Weitere Informationen zum Aufbau von Kleidungsschichten findest du in unserem einfachen Leitfaden zum Schichten von Babykleidung je nach Wetter.
Wähle einen Body als Basis
Ein eng anliegender Body hält eine trockene Schicht auf der Haut und bleibt an seinem Platz, wenn dein Baby kaut und spielt. Der Verspielte Cartoon-Strickbody ist eine leichte, weiche Option, die sich gut unter einem Sweatshirt eignet.
Kleine Gewohnheiten, die helfen
- Halte ein weiches Tuch griffbereit und tupfe Kinn und Hals ab, anstatt sie zu reiben.
- Wechsle feuchte Oberteile umgehend, damit dein Baby warm und bequem bleibt.
- Packe ein Ersatzoberteil in die Wickeltasche.
- Wasche neue Kleidung vor dem ersten Tragen, damit sie vom ersten Tag an weich ist.
- Wähle Kleidung, die sich leicht ausziehen lässt, da du sie häufiger als üblich wechseln wirst.
Die einfache Zusammenfassung
Wähle weiche, waschbare Baumwolle mit einfachen Designs, ziehe mehrere Schichten an, damit du nur das feuchte Kleidungsstück wechseln musst, und habe immer ein Ersatzoberteil dabei. Wenn du sanfte Alltagskleidung aufstocken möchtest, erklärt unser Ratgeber zu Babykleidung aus Bio-Baumwolle, worauf du bei weichen, atmungsaktiven Stoffen achten solltest.
