Zwischen endlosen Wäscheladungen und einer kilometerlangen To-do-Liste möchten die meisten frischgebackenen Eltern als Letztes noch bügeln. Deshalb gleich die beruhigende Antwort vorweg: Bei fast allen Babykleidern müssen Sie überhaupt nicht bügeln. Hier erfahren Sie, wann Bügeln wirklich sinnvoll ist, wann Sie ganz darauf verzichten können und welche schonenderen Möglichkeiten es gibt, die kleinen Outfits ordentlich aussehen zu lassen.
Die kurze Antwort: meistens nicht
Die meisten Babykleider bestehen aus weicher, dehnbarer Baumwollstrickware, Jersey oder Mischgewebe und sind so gemacht, dass sie kaum knittern. Bodys, Schlafanzüge, Strampler und Leggings glätten sich von selbst wieder, besonders wenn Sie sie zügig aus der Waschmaschine nehmen. Für den Alltag ist Bügeln einfach unnötig – Ihr Baby wird keinen Unterschied bemerken, und Sie sparen sich Zeit.

Einige Gründe, warum sich manche Eltern fürs Bügeln entscheiden
Es gibt ein paar Situationen, in denen Bügeln angenehm sein kann – aber es ist völlig optional:
- Besondere Anlässe und Fotos: Für eine Taufe, ein Familientreffen oder Erinnerungsfotos kann ein ordentlich gebügeltes Outfit aus gewebter Baumwolle besonders gepflegt aussehen.
- Gewebte Stoffe oder Leinenmischungen: Anders als dehnbare Strickstoffe können diese Materialien Falten behalten, sodass kurzes Bügeln oder Dämpfen sie auffrischt.
- Längere Aufbewahrung: Kleidung, die monatelang gefaltet gelagert wurde, kann zerknittert herauskommen. Kurz auffrischen hilft, bevor sie wieder getragen wird.

Einfachere Alternativen zum Bügeln
Wenn Sie ordentliche Kleidung ohne Aufwand (oder Hitze in der Nähe empfindlicher Stoffe) möchten, funktionieren diese Methoden hervorragend:
- Ausschütteln und glattstreichen: Schütteln Sie jedes Kleidungsstück kräftig aus, sobald es aus der Wäsche kommt, und streichen Sie es vor dem Trocknen mit den Händen glatt.
- Zügig trocknen und zusammenlegen: Wenn Sie die Kleidung noch leicht feucht aus dem Trockner oder von der Leine nehmen und sofort zusammenlegen oder aufhängen, vermeiden Sie die meisten Falten.
- Stattdessen dämpfen: Ein Hand-Dampfbügler oder einfach ein Outfit, das Sie in einem dampfigen Badezimmer aufhängen, glättet Falten, ohne dass eine heiße Bügelsohle den Stoff berührt.
- Schwerere Kleidungsstücke aufhängen: Wenn Kleider und gewebte Sets auf einem Bügel lufttrocknen, bleiben sie glatt.
Wenn Sie bügeln, tun Sie es sicher
Wenn Bügeln sinnvoll ist, schützen Sie den empfindlichen Stoff:
- Prüfen Sie zuerst das Pflegeetikett – manche Stoffe vertragen keine direkte Hitze.
- Verwenden Sie eine niedrige oder geeignete Temperatur und bügeln Sie Kleidungsstücke auf links, um Aufdrucke und Druckknöpfe zu schützen.
- Legen Sie bei empfindlichen Kleidungsstücken ein dünnes Tuch zwischen Bügeleisen und Stoff.
- Stellen Sie sicher, dass die Kleidung vollständig abgekühlt und ausgelüftet ist, bevor Sie Ihr Baby anziehen, und bügeln Sie niemals über Kunststoff-Druckknöpfe oder Applikationen.
Was auch immer Sie tun: Der Stoff ist wichtiger als die glatte Optik. Weiche, atmungsaktive Naturfasern fühlen sich auf der Haut Ihres Babys am angenehmsten an und machen meist am wenigsten Arbeit. Wenn Sie wissen möchten, worauf Sie achten sollten, lesen Sie unseren Ratgeber zu den besten Stoffen für Babykleidung und unsere Tipps zum Waschen von Bio-Baumwolle, damit sie weich bleibt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Bei alltäglicher Babykleidung – gestrickten Bodys, Schlafanzügen und Stramplern – müssen Sie wirklich nicht bügeln. Heben Sie es sich, wenn Sie möchten, für gelegentliche gewebte oder festliche Outfits auf und setzen Sie ansonsten auf Ausschütteln, sofortiges Zusammenlegen und Dämpfen. Ihr Baby möchte es weich und bequem haben, nicht makellos glatt. Stöbern Sie für sanfte, unkomplizierte Kleidungsstücke für jeden Tag in unserer Auswahl an Babykleidung aus Bio-Baumwolle.
