Wie man Babykleidung organisiert und aufbewahrt: Ein einfaches System

Inhaltsverzeichnis

    Teilen

    Babykleidung hat die Angewohnheit, sich schnell zu vermehren. Zwischen Geschenken, Secondhand-Kleidung und der Vielzahl an Größen, die ein Baby im Laufe eines Jahres durchläuft, quellen die Schubladen schnell über – und oft findet man die richtige Größe zur passenden Jahreszeit nicht, gerade wenn man sie um 3 Uhr morgens braucht. Ein wenig Organisation verwandelt dieses Chaos in ein System, das Zeit, Geld und Stress spart. So organisieren und lagern Sie Babykleidung, damit alles leicht zu finden ist und nichts verschwendet wird.

    Baby in einem Mimou Little Duck Strampler neben einer Schublade mit ordentlich gefalteter Babykleidung
    Ein wenig Organisation verwandelt das Schubladenchaos in ein System, das Zeit, Geld und Stress um 3 Uhr morgens spart.

    Beginnen Sie damit, alles nach Größe zu sortieren

    Das Nützlichste, was Sie tun können, ist, alle Babykleidungsstücke nach Größe zu gruppieren. Babys wechseln so schnell die Größen, dass eine Schublade, in der Neugeborenen-, 0–3- und 3–6-Monats-Kleidung gemischt liegt, nur Frustration bringt – und man schöne Outfits erst findet, wenn sie nicht mehr passen. Sortieren Sie zuerst alles nach Größen, lagern Sie die aktuelle Größe griffbereit und die nächstgrößeren Größen beschriftet und verstaut (siehe unsere Größentabelle, um den Überblick zu behalten).

    Die besten Methoden zur Aufbewahrung von Babykleidung

    • Falten wie Akten in Schubladen: Falten Sie die Kleidungsstücke zu kleinen Rechtecken und stellen Sie sie aufrecht in Reihen, anstatt sie zu stapeln. So sieht man jedes Teil auf einen Blick und kann es herausnehmen, ohne den ganzen Stapel zu entwirren – ein echter Game-Changer für Baby-Schubladen.
    • Schubladenteiler: Trennen Sie Bodys, Schlafanzüge, Hosen und Accessoires in eigene Abschnitte, damit jedes Teil seinen Platz hat.
    • Beschriftete Boxen oder Körbe für andere Größen: Lagern Sie Größen, die Ihr Baby noch nicht erreicht hat oder bereits herausgewachsen ist, in klar beschrifteten Behältern – nach Größe und idealerweise auch nach Saison.
    • Hängen Sie besondere Stücke auf: Festliche Outfits und alles, was leicht knittert, hängt am besten; Baby-Kleiderbügel nehmen wenig Platz ein.
    • Bewahren Sie die täglichen Essentials in Wickelhöhe auf: Bodys, Schlafanzüge und die aktuellen Wickelutensilien gehören genau dorthin, wo Sie Ihr Baby wickeln.
    Baby in einem Mimou Aquarell-Tulpen-Musselin-Strampler neben einem beschrifteten Korb mit nach Größe sortierter Kleidung
    Beschriftete Boxen nach Größe und Saison halten herausgewachsene und noch nicht erreichte Kleidung aus dem Weg, aber leicht auffindbar.

    Sortieren Sie auch nach Saison sowie Größe

    Ein Sommer-Strampler in Größe 6–9 Monate nützt nichts, wenn Ihr Baby diese Größe im Dezember haben wird. Während Sie nach Größe sortieren, beachten Sie, in welche Saison die jeweilige Größe fällt, und lagern Sie entsprechend – die saisongerechte aktuelle Größe griffbereit, den Rest in Kisten. Das ist besonders nützlich bei Secondhand-Kleidung und Geschenken, die im Voraus gekauft wurden (siehe unseren Secondhand-Ratgeber).

    Erstellen Sie ein „Reinwachsen“- und „Herausgewachsen“-System

    • Reinwachsen-Box: Eine beschriftete Kiste pro nächster Größe. Wenn ein Kleidungsstück zu groß für die aktuelle Rotation ist, kommt es hierhin – bereit, verwendet zu werden, wenn Ihr Baby wächst.
    • Herausgewachsen-Box: Sobald ein Teil zu klein ist, verlässt es die Schublade und kommt in eine „Aufbewahren oder Weitergeben“-Kiste – so wird kostbarer Schubladenplatz nicht mit nicht mehr passenden Kleidungsstücken verschwendet.
    • Machen Sie eine schnelle monatliche Sortierung: Babys wachsen schnell; ein fünfminütiger monatlicher Check hält das System viel aktueller als eine große saisonale Aufräumaktion.

    Kleidung für das nächste Baby aufbewahren

    Wenn Sie hochwertige Stücke für ein zukünftiges Kind aufbewahren (eine kluge Entscheidung bei gut gemachten Basics), lagern Sie sie richtig: Waschen Sie sie vor dem Einlagern, stellen Sie sicher, dass sie vollständig trocken sind, verwenden Sie atmungsaktive Behälter oder Beutel statt luftdichter Plastikverpackungen, legen Sie ein Zedernholzstück oder Ähnliches zum Mottenabwehr dazu und beschriften Sie sie klar nach Größe und Saison. Gute Lagerung jetzt bedeutet kaum getragene Kleidung, die in ein oder zwei Jahren wieder einsatzbereit ist (siehe unseren Waschratgeber für die Vorbereitung vor der Lagerung).

    Halten Sie es überschaubar: Weniger besitzen

    Die einfachste Garderobe zum Organisieren ist eine kleinere. Wenn die Schubladen trotz Sortierung überquellen, liegt die Lösung oft darin, weniger, aber vielseitigere Stücke zu besitzen. Ein Capsule-Approach – eine kompakte Auswahl an kombinierbaren Basics pro Größe – macht die Aufbewahrung mühelos, weil einfach weniger da ist (siehe unseren Ratgeber zur Baby-Capsule-Garderobe).

    Das Fazit

    Babykleidung zu organisieren bedeutet ein einfaches System: Nach Größe (und Saison) sortieren, die aktuelle Größe sichtbar wie Akten falten, Boxen für die darüber- und darunterliegenden Größen beschriften und monatlich schnell aktualisieren, während Ihr Baby wächst. Hochwertige Stücke richtig für das nächste Kind lagern und das Ganze überschaubar halten, indem Sie weniger, aber bessere Kleidung besitzen. So finden Sie immer das richtige Outfit in der passenden Größe – selbst um 3 Uhr morgens.

    Für vielseitige, leicht zu lagernde Basics stöbern Sie in unseren Kollektionen und sehen Sie sich unseren Capsule-Garderoben-Ratgeber an, um das ganze System einfach zu halten.